Aktuelles:
Jahreshauptversammlung am 19.02.2019
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- Geschrieben von Bruno Sauer
Rettigheim. (g.ö.)
Sängerbund hielt Rückschau bei der Jahreshauptversammlung – Oskar Sessler 2. Vorstand
Mit dem Lied „Heimatland“ eröffnete der Sängerbund unter Leitung von Thomas Hees die Versammlung im Gemeindezentrum St. Nikolaus.
Nach der Totenehrung gab Vorstand Bruno Sauer einen umfassenden Bericht über das 125-jährige Jubiläum im vergangenen Jahr. Der erste Höhepunkt war am 15. April mit der Soiree‘ unter dem Titel „Klangfarben“. Dirigent Thomas Hees hatte eine hervorragende Mischung von traditionellem und modernem Liedgut zusammengestellt, die viel Beifall bekam. Der Chor konnte u.a. mit dem Halleluja“ von Leonhard Cohen ebenso glänzen, wie mit dem Lied „ich wollte nie erwachsen sein“ von Peter Maffay, das zusammen mit dem Kinderchor „Goldkehlchen“ dargeboten wurde.
Groß war der Ehrenreigen mit 51 passiven Mitgliedern, 14 aktiven Sängern sowie 14 Ehrenmitgliedern. Ein weiteres Highlight war der Chortag am 21. Oktober, bei dem 16 Chöre teilgenommen haben. Vorstand Sauer freute sich, dass bei 31 Sänger mit ihren ausgewogenen Stimmen (bei Konzert waren neun Projektsänger dabei) ein solche Sanges-Qualität wie beim Jubiläum zustande kam. Dass danach in diesem Jahr logischerweise etwas „die Luft“ raus ist, war klar.
Vorstand Sauer erwähnte jedoch, dass man 2020 wieder Gas geben will, schließlich steht das Prädikat „Leistungschor“ auf dem Spiel. Er hofft, dass die Sänger weiter mitziehen und dass vielleicht der eine oder andere Sänger dazu kommen kann. Für die Schriftführerin Chantal Puschmann verlas Karl-Heinz Bailer den Jahresbericht mit vielen Aktivitäten neben den Jubiläumsveranstaltungen.
Der Sängerbund beteiligte sich beim Fastnachtsumzug und Maibaumsingen, er führte ein Seifenkistenrennen für die Jugend durch, im September war die Kerwe und im Dezember die Nikolausfeier. Der Ausflug führte in diesem Jahr in die Schwäbische Alb nach Urach und zum Landesgestüt nach Marbach.
Gutes hat Kassier Manuel Dolland von den Finanzen zu berichten, denn es blieben einige Euro übrig. Kassenprüfer Hans-Peter Mechler, der mit Hans Nick weiter für die Prüfung zuständig ist, bestätigte eine einwandfreie Kassenprüfung.
Das bestätigte der stellvertretende Bürgermeister Ewald Engelbert, der sowohl dem Kassier als auch der gesamten Vorstandschaft die einstimmig gegebene Entlastung gab. Bei den Neuwahlen stellte sich Oskar Sessler als zweiter Vorstand zur Verfügung, sowie Karl- Heinz Bailer als Schriftführer. Kulturwart blieb Florian Sauer. Der bisherige zweite Vorstand Tobias Gramlich ist jetzt Beisitzer, im Beirat blieben Hermann Göbel, Helmut Grohmann und Belinda Sauer. Der Kulturausschuss setzt sich aus Peter Dörrwächter, Karl Reitter und Donate Göbel zusammen. Fähnrich und Begleiter sind Peter Dörrwächter und Hermann Göbel, Notenwarte Florian Sauer und Hermann Göbel, Pressewart Jürgen Hauer, Glückwunschüberbringer Hans Nick, Helmut Grohmann und Jürgen Hauer, Kondolenzschreiber Karl-Heinz Bailer.
Sehr zu loben war der Singstundenbesuch, denn bei den Ehrungen erhielten 18 Sänger Präsente. Vorstand Sauer wünscht, dass sie weiter tatkräftig bei der Stange bleiben.

Am Schluss sprach man die noch zu erstellende neue Vereinssatzung an, ehe die harmonisch verlaufende Sitzung mit dem Lied „Lass die Gläser hell erklingen“ endete.
Ein gelungener Festtag zum Jubiläum
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- Geschrieben von Bruno Sauer
- Das waren vormittags:
- Sängerbund Rettigheim
- MGV Konkordia Dielheim
- Die Männer des GV Odenheim
- Kirchenchor St. Cäcilia Mühlhausen
- Sängerbund Mühlhausen
- MGV Konkordia Mingolsheim
- GV Frohsinn Rot
- Nach der Mittagspause:
- Kirchenchor Rettigheim
- New Voice Rettigheim
- Sängervereinigung Zeutern
- Liederkranz Bammental
- MGV Frohsinn Rotenberg
- Die Frauen des GV Odenheim
- Sängervereinigung Östringen
- MGV Konkordia Balzfeld
- Frohsinn Baiertal


Formel "S" wie Seifenkistenrennen
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- Geschrieben von Bruno Sauer

Das Seifenkistenrennen im Rahmen der Ferienspaßaktion, veranstaltet vom Sängerbund Rettigheim, ist wie jedes Jahr gleich zu Beginn der Sommerferien für viele Kinder eine spannende Angelegenheit. Insgesamt waren 23 Kinder, ausgerüstet mit einem Fahrradhelm, am Start. Es stehen immer zwei Seifenkisten für das Rennen zur Verfügung. Da die Seifenkisten mit Seilen gelenkt werden, bekommt jedes Kind eine Einführung in die Funktion und darf kurz einzusteigen um die Lenkung zu testen und vor allem, wie die Bremse funktioniert.
Um Chancengleichheit zu gewähren, fährt jedes Kind einmal den roten und das zweite Mal mit dem grünen "Renner" eine abgesteckte, kurvenreiche Strecke in der Gartenstraße. Damit gleich zu Beginn richtig Fahrt aufkommt, wird beim Start eine Rampe runtergefahren. Beide Läufe werden zusammengerechnet und so die Sieger ermittelt. Nach dem ersten Lauf mussten sich erst mal alle stärken. Dazu gab es Crepe und Eis. Da es sehr heiß war, war es auch wichtig viel zu trinken. Nach dem zweiten Lauf wurde kurz und schnell errechnet, wie dieses Jahr die Platzierungen waren.
Auf dem dritten Platz kam Mia S., den zweiten Platz erreichte Lilly R. und stolz auf den ersten Platz konnte Amelie Sch. sein.
Uns, der Rennleitung und den vielen Helfern hat es an den 3 Stunden mit euch sehr viel Spass gemacht.
Wir hoffen ihr Kinder hattet Spass mit den "Kisten" und danken allen Helfern, die an diesem Tag dabei waren.
Soiree zum 125-jährigen Jubiläum des Sängerbundes
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- Geschrieben von Bruno Sauer
Ein Ort ohne Musik und Gesang ist unvollständig.
Rettigheim, geschrieben von Günter Östringer
Das haben sich wohl auch die 19 Männer gedacht, die 1873 den mehrstimmigen Männerchor aus der Taufe gehoben haben. Etwas über 60 Sänger waren es einmal beim 75-jährigen Jubiläum. Heute schrumpfen die Chöre allenthalben; Rettigheim bringt jedoch noch rund 30 Sänger auf die Beine. Seine gute Qualität wurde beim Badischen Chorwettbewerb in Bruchsal mit dem Prädikat „Leistungschor“ gewürdigt. Nach dem Sängerspruch „Wir grüßen euch ihr Freunde all…“ und der Begrüßung durch Vorstand Bruno Sauer griff bei der Soiree im voll besetzten Gemeindezentrum der „Meister seines Fachs“ Dirigent Thomas Hees in die „Schatzkiste“ zeitgemäßer und traditioneller Chorliteratur. Mit dieser ausgewogenen Mischung wurde das Publikum magisch angezogen und der Chor konnte damit vorzüglich punkten. Ein Lied „Vineta“ wurde beim Chorwettbewerb aufgeführt. Ignaz Heim, Schweizer Komponist hat mit diesem Lied einen Volltreffer gelandet. Bewegt wird bei diesem Chorsatz von der „heiligen Stadt“ an der vorpommerschen Ostseeküste „erzählt“. Der „Mythos“ endet mit dem eindrucksvoll dargebotenen Wallfahrtslied „Salve, Regina, Salve Regina“.
Zum 125-jährigen Jubiläum hat der Sängerbund seine Soiree mit „Klangfarben“ betitelt. Nicht nur der Gesang hatte „Farbe“ im Spiel, auch der Männerchor zeigte Farbe mit seinem neuen kernig-männlichen Poloshirt. Mit dem blauen Outfit will der Sängerbund attraktiver sein, ebenso wie gesagt mit einiger neuen Literatur. Damit wird man das Singen positiv nach außen tragen. Das Projekt „Klangfarben“ hat auch gleich neue Sänger angezogen, acht an der Zahl. Dirigent Hees zeigte sich begeistert, wie sie mitgezogen haben. Das anspruchsvolle „Negro Spiritual“ von Kunibert Koch „All night, all day, Angels watching over me, my Lord“ lief wie am Schnürchen.
Einfühlsam und umgeben von der Sphäre der Geborgenheit und des Gottvertrauens war der Chorsatz „Feieramnd“ (Tenorsolo Rainer Werner), die der Pfälzer Hermann J. Settelmeyer im Dialekt geschrieben hat.
Im mittleren Teil der Veranstaltung folgten die Ehrungen durch Vorstand Bruno Sauer und Stellvertreter Tobias Gramlich. Für aktive Vereinszugehörigkeit wurden geehrt: Peter Dörrwächter (25 Jahre), Wolf-Rüdiger Albrecht, Peter Eichhorn, Tobias Gramlich, Hans-Peter Mechler, Helmut Grohmann, Manfred Pohl und Oskar Sessler (40 Jahre), Joseph Barth und Baldur Reiß (60 Jahre). Ein besonderer Dank gab es für Karl Dumm, Anton Göbel, Hermann Göbel, Helmut Grohmann, Karl-Heinz Kamuf, Hermann Köhler, Hans-Peter Mechler, Manfred Pohl, Baldur Reiß, Karl Reitter, Peter Dörrwächter, Peter Eichhorn, Jürgen Kocher und Franz Lackner, die zu Ehrenmitgliedern ernannt wurden. Geehrt wurden auch 54 passive Mitglieder, die schriftlich ihre Glückwünsche bereits erhalten haben.
Karl-Heinz Schirmer vom Bezirks-Verband Wiesloch zollte Lob für den Männerchor, der sich mit seinem hohen Kulturgut stets heimatverbunden zeigt und so einen hohen Stellenwert in der Gemeinde hat. Wichtig ist Mut auch zu Veränderungen zu haben, das heißt fit für die Zukunft zu sein, so Schirmer. Er ehrte mit der silbernen Ehrennadel Peter Dörrwächter für 25 Jahre und mit der goldenen Ehrennadel Tobias Gramlich, Hans-Peter Mechler, Manfred Pohl, Oskar Sessler und Hermann Köhler für 40 Jahre aktive Zugehörigkeit. Joseph Barth und Baldur Reiß erhielten die goldene Ehrennadel für 60 Jahre.
Bürgermeister Jens Spanberger sprach von vielen Ereignissen, die der Verein in den 125 Jahren gesellschaftlich und politisch erlebt hat. Der großen Stütze im Vereinsleben überreichte er mit einem „weiter so“ die Vereinsförderung der Gemeinde.
Eine wesentliche Bereicherung des Konzerts war der Auftritt der „kleinen Mannschaft“ der Musikvereins (moderiert von Reiner Knopf) mit Stücken wie dem Potpourri „Musik liegt in der Luft“, der Polka „Puszta Zauber“ und des ABBA-Hits „Thank you for the Musik“ unter Leitung von Christiane Weinmann.

Sehr versiert führte Wolf-Rüdiger Albrecht durchs Programm, der im weiteren Verlauf des Konzertes zwei Chorlieder ankündigte, deren Schöpfer zu den populärsten, zeitgenössischen Musikern stammen. Der kanadische Singer-Songwriter Leonhard Cohen hat mit „Hallelujah“ Gefühl von Liebe und menschlichem Leid thematisiert. Mit seiner Pop-Ballade bringt der im November 2016 verstorbene Komponist dies am Schluss des Liedtextes zum Ausdruck: „wenn der Gott der Lieder ruft, dann hab ich nur mein letztes Hallelujah!“. Den Titel „Ihr von Morgen werdet wissen, was aus dieser Erde wird“ ist eine Reminiszenz an Udo Jürgens, der damit eine Hymne an die Zukunft vertont hat. Am Flügel begleitete Dietmar Schüssler, ebenso wie beim abschließenden Stück mit dem Männer- und Kinderchor. Tabaluga, ein kleiner grüner Drache, ist eine auf Kinder ausgerichtete Märchengestalt. Die Titelmusik stammt vom deutschen Rocksänger Peter Maffay und der Text von Kinderliedermacher Rolf Zuckowski. Aus dieser Spielserie sang der Männerchor den Part „Ich wollte nie erwachsen sein“ im Einklang mit den „Goldkehlchen“. Das Publikum war begeistert und forderte stürmisch Zugabe. Sänger und Sängerinnen brachten ihre Freude am Singen so richtig rüber und verdienten sich damit langanhaltenden Applaus.

Am Schluss bedankte sich Vorstand Bruno Sauer an allen Mitwirkenden, vor allem an Dirigent Thomas Hees, der den Verein von 1976-1980 und von 1992 bis heute über alle „Klippen“ geführt hat. Weiter gehen wird das Jubiläum am 14. Oktober mit einem Totengedenken und am 21. Oktober mit einem Treffen der Chöre in der Turn- und Festhalle.
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